Hasch herstellen – So klappt`s
Wenn Leute von Hasch herstellen sprechen, geht es um eines der ältesten Cannabis Konzentrate überhaupt. Haschisch ist nichts anderes als das konzentrierte Harz der weiblichen Cannabispflanze. Dieses Harz sitzt in den Trichomen, also den Harzdrüsen auf Blüten und bestimmten Blättern.
In diesen Harzdrüsen stecken:
- Cannabinoide wie THC und CBD
- Terpene, die für Geruch und Geschmack verantwortlich sind
- weitere Inhaltsstoffe der Cannabispflanze
Im Ergebnis ist Hasch deutlich konzentrierter als normale Blüten. Das bedeutet mehr Wirkung auf kleinerer Menge. Genau deshalb ist ein bewusster Umgang wichtig, egal ob es um Konsum oder um die theoretische Hasch Herstellung geht.

Wie unterscheidet sich Haschisch von Kief und anderen Cannabiskonzentraten?
Viele stolpern beim Thema Hasch herstellen über Begriffe wie Kief, Bubble Hash, Dry Sift oder Rosin. Es hilft, diese Dinge klar zu sortieren.
Was ist Kief?
Kief ist das lose Pulver, das aus Trichomen besteht. Es löst sich beim Mahlen oder Sieben von Blüten und sammelt sich zum Beispiel in der Kief Kammer eines Grinders. Kief ist bereits ein Cannabiskonzentrat, aber noch nicht zu Hasch gepresst.
Was ist Haschisch?
Hasch entsteht, wenn Kief oder ein anderes Harzkonzentrat gesammelt, verdichtet und meist mit Druck zu Platten, Münzen oder Kugeln geformt wird. Durch Druck und moderate Hitze verbinden sich die Harzdrüsen zu einer festen Masse.
Was ist der Unterschied zu anderen Cannabis Konzentraten?
Neben klassischem Hasch gibt es heute viele weitere Cannabis Konzentrate:
- Dry Sift, also gesiebtes Harz
- Bubble Hash beziehungsweise Bubble Hasch aus wasserbasierten Verfahren
- Ice O Lator, ein spezieller Bubble Hash Ansatz mit Eiswasser
- BHO, also Butan Haschöl, als lösungsmittelbasiertes Konzentrat
- Rosin, bei dem man mit Hitze und Druck Harz aus Kief oder Blüten presst
Hasch ist damit Teil der größeren Familie der Cannabis Konzentrate, nimmt aber eine besondere Rolle ein, weil es traditionell ohne Lösungsmittel auskommt.
Welche Vorteile hat die Hasch Herstellung?
Die Hasch Herstellung bietet dir einige Vorteile:
- effizientere Nutzung von Pflanzenmaterial wie Zuckerblättern
- kompakteres, länger haltbares Produkt
- intensiveres Aroma durch konzentrierte Terpene
- besser dosierbare Stärke und Konsistenz
- mehr Kontrolle über das eigene Konzentrat
Welche Risiken und Grenzen solltest du beim Thema Hasch herstellen kennen?
Beim Thema Hasch herstellen wird oft vergessen, wie schnell aus einer scheinbar simplen Idee ein echtes Risiko werden kann. Hasch hat zum Teil sehr hohe THC Werte, was gerade unerfahrene Konsumierende leicht überfordert. Unsachgemäße Methoden, schlechte Hygiene oder improvisierte Geräte erhöhen zudem die Gefahr von Verunreinigungen – vom einfachen Schmutz bis hin zu Streckmitteln. Feuchte Verfahren wie Bubble Hash bergen zusätzlich das Risiko von Schimmel, wenn nicht extrem sauber und gründlich getrocknet wird.
Besonders heikel sind lösungsmittelbasierte Verfahren wie BHO. Hier kommen Brandgefahr, gesundheitsschädliche Dämpfe und mögliche Lösungsmittelrückstände im Produkt zusammen. Dazu kommt in Deutschland die rechtliche Seite: Die Herstellung von Haschisch wird meist als strafbare Produktion eines Cannabis Konzentrats bewertet. Sich zu informieren ist sinnvoll, die praktische Hasch Herstellung bewegt sich hierzulande aber klar im Bereich echter Risiken und enger gesetzlicher Grenzen.
Welche Teile der Cannabispflanze sind für die Hasch Herstellung relevant?
Um Hasch herstellen zu können, braucht man Pflanzenteile mit vielen Trichomen. Nicht jede Region der Cannabispflanze ist gleich ergiebig.
Blüten
Blüten sind der wichtigste Rohstoff. Sie tragen am meisten Harz und sind die klassische Basis für Dry Sift oder Bubble Hash mit hohem Cannabinoidgehalt.
Zuckerblätter
Zuckerblätter sitzen direkt an den Buds und sind sichtbar mit Harz überzogen. Sie sind ideal, um Kief zu gewinnen und werden häufig als Nebenprodukt der Blütenernte verwendet.
Trim und Fächerblätter
Große Blätter haben weniger Harz. Sie können als zusätzliches Pflanzenmaterial dienen, liefern aber oft ein gröberes Konzentrat mit mehr pflanzlichen Resten und weniger Potenz.
Grundsätzlich gilt: Je harzreicher das Pflanzenmaterial, desto besser die Ausgangsbasis für jede Art von Haschischherstellung.

Wie läuft die Herstellung von Haschisch Schritt für Schritt ab?
Auch wenn es verschiedene Methoden und Namen gibt, folgt die Hasch Herstellung immer demselben logischen Ablauf.
Schritt 1: Wie wird das Pflanzenmaterial vorbereitet?
Bevor überhaupt an Hasch gedacht werden kann, steht die Vorbereitung der Cannabis Pflanzen im Mittelpunkt.
Zuerst wählst du das Material. Verarbeitet werden meist getrocknete Blüten und sogenannte Zuckerblätter, also die kleinen Blätter direkt an den Buds, die sichtbar mit Harz überzogen sind. Großes Blattwerk mit wenig Harz bringt weniger Qualität und wird eher als Ergänzung genutzt.
Das Pflanzenmaterial muss gleichmäßig und vollständig getrocknet sein:
- Zu viel Feuchtigkeit begünstigt Schimmel und Bakterien.
- Zu trockene, bröselige Pflanzen zerstören beim Handling viele Trichome oder produzieren zu viele kleine Pflanzenkrümel, die später im Kief landen.
Danach musst du deine Materialien präparieren. Vor der eigentlichen Hasch Herstellung werden grobe Stängel, Samen und sichtbare Fremdkörper entfernt. Je sauberer das Ausgangsmaterial, desto leichter lässt sich später ein reines Konzentrat gewinnen.
Zudem solltest du bereits vor der Verarbeitung auf die richtige Lagerung achten. Das Klima sollte nicht zu warm und nicht zu feucht sowie dunkel und mit Luftzirkulation sein. Das schützt die Terpene und verhindert Qualitätsverlust, bevor überhaupt Trichome gesammelt werden.
Schon an diesem Punkt entscheidet sich ein Teil der späteren Qualität. Schlechtes, verschimmeltes oder falsch gelagertes Material führt zwangsläufig zu minderwertigem oder sogar gesundheitsgefährdendem Haschisch.
Schritt 2: Wie werden die Trichome von der Pflanze gelöst?
Im zweiten Schritt geht es um das eigentliche Trennen der Harzdrüsen vom restlichen Pflanzenmaterial. Das Prinzip ist immer gleich: Trichome sind spröde kleine Kügelchen mit Stiel. Unter mechanischer Belastung oder Kälte brechen sie leichter ab als das übrige Pflanzengewebe.
Je nach Methode passiert das auf unterschiedliche Weise:
- Dry Sift (Trockensieben)
- Getrocknete Blüten und Zuckerblätter werden über feine Siebe bewegt.
- Durch Schütteln, Klopfen oder Drehen lösen sich Trichome und fallen als feines Pulver hindurch.
- Ziel ist es, möglichst viel Kief zu sammeln und dabei so wenig Pflanzenreste wie möglich mitzunehmen.
- Bubble Hash und Ice O Lator (wasserbasierte Verfahren)
- Kaltes Wasser und Eis sorgen dafür, dass Trichome noch spröder werden.
- Durch Bewegung im Wasser lösen sie sich von den Blüten und sinken ab.
- Mehrere Siebstufen (Bubble Bags) trennen die Harzdrüsen nach Größe und Reinheit, Pflanzenreste bleiben in den oberen Stufen zurück.
- Charas und Handroll Methode
- Hier werden frische oder leicht angetrocknete Blüten zwischen den Händen gerieben.
- Durch Reibung und Körperwärme klebt das Harz an der Haut und bildet eine dunkle, klebrige Schicht.
- Diese Schicht wird später abgezogen und zu kleinen Kugeln gerollt.
Auch wenn die Methoden sehr unterschiedlich wirken, nutzen alle denselben physikalischen Effekt: Die Trichome sind empfindlicher als das eigentliche Pflanzenmaterial und lassen sich deshalb relativ selektiv lösen.

Schritt 3: Wie werden Kief oder Harz gesammelt und gereinigt?
Nach dem Lösen der Trichome liegt je nach Verfahren ein anderer Zwischenzustand vor:
- Beim Trockensieben entsteht ein feines, trockenes Pulver, das Kief genannt wird. Hier ist der Anspruch, möglichst viele Harzdrüsen und möglichst wenig klein zerbröselte Pflanzenteile im Siebgut zu haben.
- Beim Bubble Hash oder Ice O Lator setzen sich die Trichome als feuchte Masse in den Filterschichten ab. Diese Harzklumpen sind sehr konzentriert, enthalten aber noch Wasser und eventuell feinste Pflanzenreste.
- Beim Handrollen (Charas) bleibt eine harzige Schicht an den Händen zurück, die erst einmal mechanisch abgezogen wird. Diese Masse ist weniger „sortiert“ als Kief oder Bubble Hash, dafür stark von den verwendeten Blüten geprägt.
In professionellen Kontexten geht es an dieser Stelle um Reinheit:
- Es werden teilweise mehrere Siebstufen mit unterschiedlicher Maschenweite genutzt, um grobe Pflanzenreste auszusortieren.
- Bei wasserbasierten Methoden werden einzelne Fraktionen (gröbere und feinere Grade) getrennt gesammelt, weil sie sich in Reinheit, Terpenprofil und Potenz unterscheiden können.
- Ziel ist immer, einen hohen Anteil an Trichomen und einen möglichst geringen Anteil an Blatt und Blütenresten zu erhalten.
Je reiner das Zwischenprodukt, desto gleichmäßiger, aromatischer und berechenbarer ist das spätere Hasch.
Schritt 4: Wie wird das Konzentrat getrocknet und stabilisiert?
Jetzt geht es um einen oft unterschätzten Teil der Hasch Herstellung: das Trocknen. Vor allem wasserbasierte Produkte wie Bubble Hash oder Ice O Lator sind anfällig für Probleme, wenn sie nicht sauber getrocknet werden.
Warum ist die Trocknung so wichtig?
- Restfeuchte ist ein idealer Nährboden für Schimmel und Bakterien.
- Zu schnelles Erhitzen kann Terpene zerstören und das Aromaprofil stark verschlechtern.
- Ungleichmäßige Trocknung führt zu Klumpen, in deren Kern noch Feuchtigkeit steckt.
Wie sieht eine schonende Trocknung in der Praxis aus?
Bei der Trocknung solltest du auf folgendes achten:
- Verwende keine starke Hitze, sondern eher „Raumklima“ oder leicht darunter. So bleiben Terpene weitgehend erhalten.
- Achte auf eine dunkle Umgebung. Licht, vor allem UV, lässt Cannabinoide schneller abbauen. Dunkelheit hilft, die Qualität zu stabilisieren.
- Kontrolliere die Luftfeuchtigkeit und sorge für etwas Luftbewegung, denn zu trockene Luft kann das Produkt bröselig machen, zu feuchte Luft fördert Schimmel. Leichte Luftbewegung unterstützt Trocknung, ohne das Material zu stark zu stressen.
Trocknes Kief oder Bubble Hash fühlt sich irgendwann nicht mehr klamm an, bildet keine feuchten Klumpen mehr und lässt sich relativ gleichmäßig zerbröseln oder formen. Erst dann kannst du das Konzentrat überhaupt sinnvoll weiterverarbeiten.
Schritt 5: Wie wird aus Kief oder Harz am Ende Hasch?
Im letzten Schritt wird aus losem Kief oder getrocknetem Harz das eigentliche Haschisch. Ziel ist es, die Trichome so zu verdichten, dass eine homogene, formbare Masse entsteht, ohne das Material zu verbrennen oder Terpene unnötig zu zerstören. Dafür braucht es Druck und eine moderate Erwärmung. Bei kleineren Mengen reicht oft schon die Kombination aus Handkraft und Körperwärme. Das Kief wird in Backpapier oder ein ähnliches Material eingeschlagen und zwischen den Handflächen langsam geknetet, gedrückt oder gerollt. Durch den Druck rücken die Trichome dichter zusammen, die leichte Wärme lässt die äußeren Harzschichten anschmelzen und verbindet alles zu einer kompakten Struktur, die sich zu Platten, Münzen oder Kugeln formen lässt.
Wenn du größere Mengen oder sehr trockenes Material verarbeitest, brauchst du zusätzlich Werkzeuge. Kleine manuelle Haschpressen oder Pollenpressen aus Metall sorgen für gleichmäßigen Druck. Manche arbeiten mit einer leicht erwärmten Metallplatte, einem kurzen, vorsichtigen Wasserbad für das eingewickelte Konzentrat oder einer Rosin-Press auf niedriger Temperatur. Wichtig ist dabei, die Temperatur bewusst niedrig zu halten. Das Harz soll nur weich und formbar werden, nicht flüssig oder verbrannt. Gelingt dieser Schritt, entsteht eine gleichmäßige, kompakte Masse mit typischer Haschisch Textur.
Nach dem Pressen sollte das Hasch reifen. In dieser Phase verteilt sich die Restfeuchtigkeit gleichmäßiger im Inneren, Aromen und Terpene entwickeln sich weiter und die Textur wird oft geschmeidiger. Lagern solltest du es kühl, dunkel und möglichst luftarm, zum Beispiel in gut verschließbaren Gläsern oder Dosen, die nicht ständig geöffnet werden. Je nach gewünschtem Stil kann diese Reifephase nur wenige Tage oder mehrere Wochen dauern. Am Ende steht ein Produkt, das sich besser verarbeiten lässt, stabiler ist und in der Regel ein runderes, komplexeres Aroma besitzt als frisch gepresstes Hasch.
Welche lösungsmittelfreien Methoden gibt es beim Hasch herstellen?
Aus Sicht von Sicherheit und Qualität sind lösungsmittelfreie Verfahren der Kernbereich, wenn man über Hasch herstellen spricht. Drei Prinzipien sind besonders verbreitet.
Wie funktioniert Trockensieben und Dry Sift?
Beim Trockensieben wird das getrocknete Pflanzenmaterial über Siebe bewegt. Durch die Kombination aus trockener Oberfläche, leichtem Druck und Bewegung lösen sich Trichome ab und fallen als Kief durch das Sieb. Je feiner das Sieb, desto stärker werden Pflanzenreste zurückgehalten.
Dry Sift ist beliebt, weil:
- keine Lösungsmittel nötig sind
- das Verfahren relativ einfach skalierbar ist
- Terpene bei guter Temperaturführung weitgehend erhalten bleiben
Die Qualität hängt stark davon ab, wie sorgfältig gesiebt wird und welche Maschenweiten zum Einsatz kommen.
Wie funktioniert Bubble Hash oder Bubble Hasch?
Bubble Hash nutzt kaltes Wasser und Bewegung. Das Pflanzenmaterial kommt zusammen mit Eis und Wasser in einen Behälter. Durch Kälte und Bewegung brechen Trichome ab und werden mit dem Wasser durch verschieden feine Bubble Bags filtriert.
Das Ergebnis sind mehrere Fraktionen: von sehr reinem Harz bis zu gröberen Mischungen. Ice O Lator bezeichnet ein ähnliches Verfahren, bei dem Eiswasser und spezielle Filtersysteme eingesetzt werden. Die Grundidee bleibt gleich. Trichome werden über Wasser und Siebe sortiert, nicht über Lösungsmittel.
Was hat es mit Charas und Handroll Methode auf sich?
Charas entsteht durch das Reiben frischer oder leicht angetrockneter Blüten zwischen den Händen. Dabei lösen sich Harzdrüsen und sammeln sich als klebrige Schicht auf der Haut. Diese Schicht wird abgezogen und zu kleinen Kugeln gerollt.
Die Handroll Methode ist:
- kulturell und historisch bedeutend
- sehr arbeitsintensiv
- eher für kleinere Mengen geeignet
Der Ertrag ist geringer als bei modernen Dry Sift oder Bubble Hash Verfahren, dafür schätzen viele das besondere Aromaprofil.

Warum sind lösungsmittelbasierte Verfahren wie BHO problematisch?
Wenn du dich mit Hasch Herstellung beschäftigst, stößt du früher oder später auf Methoden wie BHO, also Butan Haschöl. Auf den ersten Blick wirken solche Verfahren modern und extrem effizient. Tatsächlich lassen sich damit sehr potente Cannabis Konzentrate gewinnen, weil Butan oder andere Lösungsmittel Cannabinoide und Terpene aus dem Pflanzenmaterial herauslösen.
Der Haken zeigt sich allerdings sofort, sobald man ein bisschen genauer hinschaut. Diese Verfahren sind nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch gefährlich. Schon kleine Fehler können dazu führen, dass sich Butandämpfe entzünden. Es gab weltweit zahlreiche Unfälle, weil jemand in der Küche oder im Keller experimentiert hat. Dazu kommt, dass die Dämpfe gesundheitlich riskant sind, und es besteht immer die Möglichkeit, dass Rückstände im Endprodukt bleiben.
Hinzu kommt die rechtliche Lage in Deutschland. Lösungsmittelbasierte Extraktionen gelten hier als Herstellung eines Cannabis Konzentrats – und das ist für Privatpersonen nicht erlaubt. Wer also BHO herstellt, bewegt sich nicht nur in einem gefährlichen, sondern auch in einem strafrechtlich relevanten Bereich.
Auch wenn BHO technisch beeindruckend sein kann, gehört es nicht in die private Küche. Für Hobby-Hersteller sind lösungsmittelfreie Methoden wie Dry Sift, Ice O Lator oder Bubble Hash die sinnvolleren Wege, zumindest theoretisch zu verstehen, wie Hasch sich gewinnen lässt.
Wie wird Haschisch konsumiert und welche Rolle spielt der Vaporizer?
Hasch lässt sich auf unterschiedliche Weise genießen und welche Methode zu dir passt, hängt stark von deinen Vorlieben ab. Viele bleiben beim Klassiker und mischen das Hasch im Joint mit Kräutern oder Tabakersatz. Andere nutzen Pipes oder Bongs, weil diese schnell wirken und unkompliziert sind.
In den letzten Jahren sind jedoch Vaporizer stark in den Vordergrund gerückt. Sie erhitzen Hasch oder andere Cannabis Produkte so, dass die Cannabinoide und Terpene verdampfen, ohne dass das Material verbrennt. Das führt zu weniger Verbrennungsstoffen, einem klareren Aroma und einer besser kontrollierbaren Erfahrung.
Geräte wie der Relict Vaporizer, der HAMMAH Vaporizer oder der VOITY Vaporizer von Norddampf sind genau für solche Anwendungen ausgelegt. Durch die Temperaturkontrolle kannst du Hasch bei moderaten Gradzahlen sanft verdampfen und die Wirkung sehr fein dosieren. Für viele ist das die angenehmste und sauberste Methode, ein Konzentrat zu genießen.
Wichtig bleibt aber unabhängig vom Gerät: Hasch ist potenter als Blüten. Fang immer mit kleinen Mengen an und steigere langsam, bis du weißt, wie du darauf reagierst.
Ist es in Deutschland erlaubt, Hasch zu Hause herzustellen?
Auch wenn der Besitz bestimmter Mengen Cannabis seit der Gesetzesreform für Erwachsene erlaubt ist, sieht es bei der Herstellung anders aus.
Haschisch gilt als abgesondertes Harz der Cannabispflanze, also als eigenes Cannabis Produkt. Die private Herstellung wird in Deutschland überwiegend als strafbare Herstellung eines Cannabis Konzentrats eingeordnet. Das heißt: Wer Hasch produziert, überschreitet in der Regel die gesetzlichen Grenzen.
Auch Anbauvereinigungen dürfen zwar Pflanzen anbauen, aber die Verarbeitung zu Haschisch ist nicht ausdrücklich erlaubt und kann ebenfalls als Herstellung gewertet werden. Die Lage ist rechtlich nicht abschließend geklärt, weshalb Fachberatung sinnvoller ist als eigene Interpretationen.
Kurz: Erlaubt ist der Besitz bestimmter Mengen. Die Herstellung bleibt rechtlich heikel und im privaten Rahmen nicht zulässig.