
Hochkonzentrierte Cannabisextrakte, extreme Wirkstoffkonzentrationen und eine besonders intensive Wirkung: Dabbing ist eine Konsumform von Cannabis, die in den USA bereits seit Jahren populär ist und zunehmend auch in Europa diskutiert wird. Beim Dabbing werden verschiedene Substanzen wie Konzentrate, Öle und Extrakte verwendet, die sich in ihrer Zusammensetzung und Potenz unterscheiden.
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Dab Pen Mini Anleitung – Dein kostengünstiger Einstieg in die Welt der Extrakte 15 Min.
Während Cannabis traditionell in Form von getrockneten Blüten konsumiert wird, konzentriert sich Dabbing auf sogenannte Cannabiskonzentrate – also Extrakte mit deutlich höherer Wirkstoffdichte. Die Entwicklung des Dabbing-Trends zeigt sich besonders in den USA, wo die gesellschaftliche Akzeptanz und die Legalisierung von Cannabisprodukten voranschreiten, während auch in Europa ein wachsendes Interesse zu beobachten ist.
Doch was genau steckt hinter diesem Trend? Wie funktioniert Dabbing, welche Unterschiede gibt es zu anderen Konsumformen – und welche Risiken sollten Konsumenten kennen? Cannabiskonzentrate sind spezielle Substanzen, die durch verschiedene Extraktionsverfahren aus der Cannabispflanze gewonnen werden und einen besonders hohen THC-Gehalt aufweisen.
Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Grundlagen rund um Dabbing, Cannabisextrakte und ihre Wirkung. Die dargestellten Informationen basieren auf aktuellen Studien und vertrauenswürdigen Quellen, die die Risiken und Wirkungen von Dabbing beleuchten.
Einordnung und wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und Aufklärung.
Er stellt keine Konsumempfehlung dar und ruft nicht zum Nachmachen auf. Wer sich mit Cannabis beschäftigt, sollte sich umfassend informieren und mögliche Risiken realistisch einschätzen.
Die rechtliche Situation rund um Cannabis und daraus hergestellte Produkte kann sich je nach Land und Gesetzeslage unterscheiden. In Deutschland gelten seit 2024 neue gesetzliche Regelungen für Cannabis, die bestimmte Besitz- und Konsumbestimmungen definieren.
Vor dem Dabben ist es besonders wichtig, sich anhand vertrauenswürdiger Quellen zu informieren und ausschließlich gesicherte Informationsquellen zu nutzen.
Was ist Dabbing?

Dabbing bezeichnet eine Konsumform von Cannabis, bei der Cannabiskonzentrate wie Öl, Wax oder Shatter auf eine erhitzte Oberfläche (meist ein Nagel) gegeben und der entstehende Dampf inhaliert wird. Dabbing wird zu Deutsch auch als „Tupfen“ oder „dabben“ bezeichnet.
Beim Dabben kommt eine spezielle Methode zum Einsatz: Das Cannabiskonzentrat wird durch ein Verfahren mit chemischen Lösungsmitteln wie Butangas aus der Pflanze extrahiert, was bei unsachgemäßer Herstellung gefährlich sein kann. Die Konzentrate enthalten kein Pflanzenmaterial und liefern deutlich höhere Konzentrationen an Cannabinoiden wie THC – der THC-Gehalt von Dabs kann zwischen 40 und 90 Prozent liegen, während getrocknete Cannabisblüten meist nur etwa 20 Prozent enthalten.
Für das Dabben werden spezielle Geräte wie Dabbing Bongs, Wasserpfeifen aus Glas oder sogenannte Dab Rigs verwendet. Diese bestehen meist aus hitzebeständigem Glas und verfügen über einen Nagel oder Banger als erhitzte Oberfläche. Das Öl oder andere Extrakte werden auf diese heiße Oberfläche gegeben und verdampfen, sodass der Dampf inhaliert werden kann. Die Verwendung eines Dab-Gasbrenners zum Erhitzen des Nagels wird empfohlen. Carb Caps verbessern die Konvektion und den Luftstrom, sodass Nutzer bei möglichst niedrigen Temperaturen dabben können. Dab Rigs sollten regelmäßig gereinigt werden, da sie schnell verschmutzen.
Ein Vorteil dieser Methode ist, dass beim Dabben keine toxischen Nebenprodukte durch Verbrennung entstehen, wie es beim klassischen Rauchen eines Joints oder einer Bong der Fall ist – ähnlich wie beim Einsatz eines Vaporizers als Verbrennungs-Alternative. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beim Dabben hilft, Nebenwirkungen zu minimieren. Das Anschauen von YouTube-Videos zum Thema Dabbing kann Einsteigern helfen, die Technik sicherer zu erlernen, ebenso wie ein umfassender Guide zum richtigen Vaporisieren. Auch die Umgebung und das soziale Umfeld spielen eine wichtige Rolle für die Qualität einer Dabbing-Session.
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Warum ist Dabbing stärker als normales Cannabis?
Der entscheidende Unterschied zwischen Dabbing und dem Konsum von Cannabisblüten liegt in der Wirkstoffkonzentration.
Getrocknete Blüten enthalten häufig zwischen 10 und 25 Prozent THC. Cannabiskonzentrate können dagegen deutlich höhere Wirkstoffanteile enthalten.
Der THC-Gehalt von Dabs kann bis zu 90 Prozent betragen, während Cannabis-Blüten normalerweise etwa 12 Prozent THC enthalten.
Durch diese hohe Konzentration gelangen innerhalb kurzer Zeit größere Mengen des Wirkstoffs in den Körper.
Das kann zu:
- schnellerem Wirkungseintritt
- stärkerer psychoaktiver Wirkung
- intensiveren körperlichen Effekten
führen.
Für Menschen ohne Erfahrung oder mit niedriger Toleranz kann diese Intensität schnell überfordernd wirken. Dabbing kann zudem zu einer Überdosierung führen, die Halluzinationen, Übelkeit, Nervenzusammenbrüche oder Ohnmachten verursachen kann.
Welche Cannabisextrakte gibt es?

Cannabiskonzentrate umfassen verschiedene Substanzen, die sich in ihrer Konsistenz und Herstellungsform unterscheiden. Die Herstellung erfolgt meist durch Extraktion der Wirkstoffe aus der Cannabis-Pflanze, wobei unterschiedliche Methoden wie Lösungsmittel oder die Rosin-Technik zum Einsatz kommen. In legalen Märkten werden häufig folgende Varianten unterschieden.
Wax
Wax besitzt eine weiche, oft cremige Konsistenz und entsteht durch bestimmte Extraktionsverfahren. Bei der Herstellung von Wax wird häufig ein Verfahren eingesetzt, bei dem Wirkstoffe aus Cannabis mithilfe von Lösungsmitteln wie Butangas oder DME extrahiert werden, was potenzielle Risiken durch Lösungsmittelrückstände im Endprodukt mit sich bringen kann.
Shatter
Shatter hat eine glasartige Struktur und ist meist spröde und transparent. Die Konsistenz erinnert nicht nur optisch an Glas, sondern Glas wird auch häufig als Material für Dabbing-Geräte wie Wasserpfeifen und Nektar Kollektoren verwendet, da es hitzebeständig und leicht zu reinigen ist.
Live Resin
Live Resin wird aus frischem Pflanzenmaterial hergestellt und ist häufig besonders reich an Terpenen.
Bei der Herstellung von Live Resin kommt eine spezielle Methode zum Einsatz, bei der die frischen Pflanzen direkt nach der Ernte schockgefroren und anschließend extrahiert werden. Diese Methode erhält besonders viele Terpene und sorgt so für ein intensiveres Aroma sowie eine höhere Qualität des Konzentrats.
Budder
Budder ähnelt in der Konsistenz geschlagener Butter und ist ebenfalls ein verbreitetes Konzentrat.
Bei der Herstellung von Budder wird meist ein Verfahren mit Lösungsmitteln wie Butan oder CO₂ eingesetzt, um die Wirkstoffe aus der Cannabispflanze zu extrahieren und das Konzentrat zu gewinnen.
Rosin
Rosin entsteht durch Hitze und Druck aus Pflanzenmaterial und gilt als lösungsmittelfreie Form eines Cannabisextrakts.
Weitere Formen
Neben diesen Varianten gibt es weitere Konzentrate, die sich vor allem in Konsistenz und Herstellung unterscheiden:
- Crumble: ähnlich wie Wax, jedoch trockener und krümeliger
- Hash Rosin und Live Rosin: wie Rosin lösungsmittelfrei mit Hitze und Druck gepresst, jedoch aus Haschisch bzw. aus frisch eingefrorenem Pflanzenmaterial
- BHO (Butane Hash Oil): mit Butan als Lösungsmittel extrahiert; bei unsachgemäßer Herstellung können Lösungsmittelrückstände im Endprodukt verbleiben
- THCA-Kristalle: nahezu reines THCA mit kaum Pflanzenbestandteilen
Diese Begriffe beschreiben hauptsächlich Textur und Herstellungsprozess, nicht zwangsläufig Qualität oder Reinheit.
Cannabisextrakte und ihre Wirkstoffkonzentration
Ein Cannabisextrakt entsteht, wenn die Wirkstoffe der Pflanze konzentriert werden. Dabei werden vor allem Cannabinoide und Terpene isoliert.
Das Ergebnis ist ein Produkt mit deutlich höherer Wirkstoffdichte als die ursprüngliche Pflanze.
Typische THC-Gehalte können ungefähr in folgenden Bereichen liegen:
| Produkt | Typischer THC-Gehalt |
|---|---|
| Cannabisblüten | etwa 10–25 % |
| Hochpotente Sorten | bis etwa 30 % |
| Cannabisextrakte | häufig deutlich höher |
| Je höher die Wirkstoffkonzentration, desto stärker kann auch die Wirkung ausfallen. |
Cannabiskonzentrate wie Dabs werden durch einen speziellen Prozess hergestellt, bei dem die Konzentration der Wirkstoffe und der THC-Gehalt deutlich erhöht werden. Der THC-Gehalt von Dabs kann dabei bis zu 90 Prozent betragen.
Qualitätsrisiken bei Cannabiskonzentraten
Ein wichtiger Faktor beim Thema Dabbing ist die Produktqualität.
Insbesondere bei nicht regulierten Produkten können verschiedene Verunreinigungen auftreten.
Dazu gehören unter anderem:
- Lösungsmittelrückstände
- Pestizide
- Schwermetalle
- verunreinigtes Pflanzenmaterial
Bei unsachgemäßer Herstellung von Konzentraten können Rückstände von Lösungsmitteln und Pestiziden im Endprodukt verbleiben. Untersuchungen zeigen, dass über 80 Prozent der analysierten Cannabiskonzentrate Rückstände von Lösungsmitteln oder Pestiziden enthalten, die toxisch wirken können.
Ohne Laboranalysen ist es für Konsumenten schwierig, die tatsächliche Reinheit eines Konzentrats zu beurteilen.
Die gesundheitlichen Risiken des Dabbings sind noch weitgehend unbekannt, da es bisher nur wenige wissenschaftliche Studien zu diesem Thema gibt. Einige Studien legen nahe, dass der Konsum von hochpotentem Cannabis das Risiko für Psychosen erhöht. Chronische Atemwegsprobleme können als langfristige Folgen auftreten. Bei Temperaturen über 300 °C zersetzen sich Terpene in giftige Stoffe wie Benzol oder Methacrolein. Es existieren Berichte, dass die Intensität beim Dabbing in einzelnen Fällen Anfälle auslösen kann.
Zur Bewertung dieser Gefahren ist es wichtig, sich auf vertrauenswürdige Quellen und wissenschaftliche Studien zu stützen, um die Seriosität der Aussagen zu gewährleisten.
Wirkung von Dabbing im Vergleich zu Cannabisblüten
Der Konsum von Cannabisextrakten unterscheidet sich deutlich vom Konsum normaler Blüten.
Die wichtigsten Unterschiede betreffen:
Wirkungseintritt
Die Wirkung kann beim Konsum hochkonzentrierter Extrakte schneller einsetzen.
Intensität
Die psychoaktive Wirkung kann stärker ausfallen als bei vergleichbaren Mengen von Blüten.
Wirkstoffaufnahme
Durch die hohe Wirkstoffdichte gelangen größere Mengen THC innerhalb kurzer Zeit in den Körper.
Diese Kombination führt dazu, dass Dabbing häufig als intensivere Konsumform wahrgenommen wird.
Viele Konsumenten beschreiben den Effekt nicht als langsames Ansteigen, sondern als steilen Höhepunkt, der oft schon nach wenigen Sekunden einsetzt. Gerade unerfahrene Konsumenten unterschätzen diese Intensität häufig. Anders als bei Blüten, deren Wirkung sich allmählicher aufbaut, lässt sich ein zu starker Dab nicht mehr korrigieren.
Dabbing im Vergleich zu Vaporizer und Edibles
Auch gegenüber anderen Konsumformen zeigen sich deutliche Unterschiede:
- Vaporizer: Beim Verdampfen von Blüten fällt die Wirkung milder aus und lässt sich besser dosieren. Viele Geräte sind zudem einfacher zu bedienen als ein Dab Rig.
- Edibles: Die Wirkung setzt erst nach etwa 30 bis 120 Minuten ein, hält mit rund 4 bis 8 Stunden aber deutlich länger an. Beim Dabbing tritt sie nahezu sofort ein und klingt meist nach 1 bis 3 Stunden ab.
Mögliche Nebenwirkungen

Bei sehr hohen THC-Dosen können verschiedene unerwünschte Reaktionen auftreten.
Dazu gehören unter anderem:
- Herzklopfen
- Schwindelgefühl
- Übelkeit
- Angstgefühle oder Paranoia
- Kreislaufprobleme
Je höher die Dosis und je schneller der Wirkungseintritt erfolgt, desto eher kann es zu unangenehmen Erfahrungen kommen.
Herkunft des Dabbing-Trends
Der Trend rund um Dabbing entstand vor allem in den USA.
Mit der zunehmenden Legalisierung entwickelte sich dort ein wachsender Markt für Cannabiskonzentrate und Extraktprodukte.
Social Media Plattformen trugen zusätzlich zur Popularität bei. Videos mit großen Dampfwolken, auffälligen Glasgeräten und neuen Extraktformen verbreiteten sich schnell und machten Dabbing weltweit bekannter.
In Europa und Deutschland ist diese Konsumform bisher deutlich weniger verbreitet, wird jedoch zunehmend diskutiert.
Warum ist Dabbing so beliebt?
Konsumenten nennen vor allem folgende Gründe:
- Schnelle, starke Wirkung: Konzentrate enthalten deutlich mehr Wirkstoff als Blüten, schon kleine Mengen wirken spürbar.
- Intensives Aroma: Besonders terpenreiche Extrakte wie Live Rosin gelten als sehr geschmacksintensiv.
- Geringe Materialmenge: Ein einzelner Dab kann ähnlich wirken wie mehrere Züge an einem Joint.
- Ritual und Technik: Für viele gehören Geräte, Temperaturwahl und unterschiedliche Konsistenzen zum Reiz dazu.
Dieselben Eigenschaften, die Dabbing für erfahrene Konsumenten attraktiv machen, erhöhen jedoch auch das Risiko einer Überdosierung.
Geräte und Technik beim Dabbing

Für Dabbing werden spezielle Geräte verwendet, die Cannabisextrakte stark erhitzen.
Dazu gehören unter anderem:
- Glasgeräte für Konzentrate
- elektronische Heizsysteme
- tragbare Konzentrat-Vaporizer
Was ist ein Dab Rig?
Ein Dab Rig ist im Grunde die Konzentrat-Variante einer Bong. Optisch ähneln sich beide oft, ein Rig ist jedoch darauf ausgelegt, Konzentrate möglichst effizient zu verdampfen. Rigs sind deshalb meist kleiner und kompakter als klassische Bongs, damit sich der Dampf nicht an großen Glasflächen niederschlägt. Wie eine Wasserpfeife besitzt ein Rig eine kleine Wasserkammer, ein Mundstück und einen Anschluss für den Aufsatz, in dem das Konzentrat verdampft wird.
Aufbau eines Dab Rigs
Den Kern bildet das Glasgerät, meist aus hitzebeständigem Borosilikatglas, mit Wasserkammer und Mundstück. Seitlich oder oben sitzt der Nail oder Banger, also die heiße Oberfläche, auf die das Konzentrat gegeben wird. Je nach Ausführung besteht er aus unterschiedlichen Materialien:
- Titan: sehr hitzebeständig und robust, kann aber den Geschmack leicht beeinflussen
- Quarz: gilt als besonders geschmacksneutral und erwärmt sich gleichmäßig
- Keramik: speichert die Wärme sehr gut, ist aber empfindlich gegenüber schnellen Temperaturwechseln
Zum Dosieren und Auftragen der kleinen, klebrigen Konzentratmengen dient ein Dabber, ein kleines Werkzeug meist aus Metall, seltener aus Glas oder Keramik.
Häufig kommt zusätzlich eine Carb Cap zum Einsatz, eine Art Deckel, der nach dem Auftragen auf den Banger gesetzt wird. Sie reguliert den Luftstrom, sodass das Konzentrat bei niedrigeren Temperaturen gleichmäßiger verdampft und Terpene weniger stark zersetzt werden.
Klassisch oder elektrisch?
Traditionell wird der Nail mit einem Butanbrenner erhitzt. Nach dem Aufheizen wartet man kurz, bis die Oberfläche etwas abgekühlt ist, und gibt erst dann das Konzentrat auf. Alternativ gibt es E-Nails und andere elektrische Systeme, bei denen sich die Temperatur direkt einstellen lässt. Das macht die Temperatur besser kontrollierbar und die Ergebnisse reproduzierbarer, ganz ohne offene Flamme.
Temperatur: Low-Temp und High-Temp
Die Temperatur des Nails beeinflusst Geschmack, Dampf und mögliche Schadstoffe maßgeblich. Grob werden zwei Ansätze unterschieden:
- Low-Temp-Dabbing (etwa 230 bis 300 °C): Terpene bleiben weitgehend erhalten, der Dampf gilt als milder und aromatischer. Allerdings verdampft das Konzentrat meist nicht vollständig.
- High-Temp-Dabbing (deutlich über 300 °C): Das Konzentrat verdampft nahezu vollständig und die Wirkung fällt intensiver aus. Dafür zersetzen sich Terpene, der Dampf wird kratziger und es können Schadstoffe wie Benzol entstehen.
Elektrische Nails erleichtern es, die Temperatur gezielt im niedrigeren Bereich zu halten.
Alternativen zum Dab Rig
Neben klassischen Rigs gibt es kompaktere Geräte für Konzentrate:
- Dab Pens: kompakte, akkubetriebene Geräte, die Konzentrate in einem beheizten Atomizer verdampfen. Sie kommen ohne Brenner und offene Flamme aus und sind einfacher zu handhaben als ein Rig. Ein Beispiel ist der DAB PEN Mini mit 510er-Anschluss und passendem Zubehör.
- Nectar Collectors: längliche Geräte, deren beheizte Spitze direkt an das Konzentrat gehalten wird, statt es auf einen Nail zu geben.
- Vaporizer mit Konzentrat-Funktion: Einige Vaporizer können neben Blüten auch Konzentrate verdampfen. Einen Überblick über Modelle und Heizmethoden bietet die Vaporizer FAQ.
Diese Geräte unterscheiden sich deutlich von klassischen Kräuter-Vaporizern, die speziell für getrocknete Pflanzenmaterialien entwickelt wurden.
Als Beispiel für solche Kräuter-Vaporizer gelten Geräte wie der RELICT oder HAMMAH Vaporizer, die Cannabisblüten bei kontrollierten Temperaturen erhitzen, ohne dass eine Verbrennung entsteht.
Reinigung und Pflege
Rückstände von Konzentraten setzen sich schnell im Rig und auf dem Nail ab und beeinträchtigen Geschmack und Funktion. Üblich ist folgende Pflege:
- Nach jeder Nutzung: Rig vollständig abkühlen lassen, mit warmem Wasser ausspülen und Rückstände am leicht erwärmten Nail mit einem Wattestäbchen entfernen.
- Gründliche Reinigung: Rig mit Isopropylalkohol (mindestens 90 %) und grobem Salz füllen, vorsichtig schwenken und gründlich mit warmem Wasser nachspülen. Hartnäckige Rückstände lassen sich über Nacht in Alkohol einweichen.
- Keine Seife: Seife und andere Reinigungsmittel können Rückstände hinterlassen, die später mit inhaliert werden.
Weitere Tipps zur Pflege von Verdampfern bietet die Vaporizer Reinigung FAQ.
Kostenfaktor: Was kostet der Trend?
In legalen Märkten können Cannabiskonzentrate deutlich teurer sein als klassische Cannabisblüten.
Neben den Produktkosten entstehen häufig zusätzliche Ausgaben für:
- Geräte
- Zubehör
- Ersatzteile
Ein weiterer Faktor ist die mögliche Toleranzentwicklung, die langfristig den Konsum verändern kann.
Auswirkungen auf die THC-Toleranz
Sehr potente Cannabisprodukte können den Aufbau einer THC-Toleranz beschleunigen.
Dabei passt sich das körpereigene Endocannabinoid-System an häufige und hohe Wirkstoffmengen an.
Mögliche Folgen können sein:
- geringere Wirkung bei gleicher Menge
- steigende Konsummengen
- häufigerer Konsum
Viele Konsumenten berichten deshalb, dass nach längerem Konsum hochpotenter Produkte normale Cannabisblüten deutlich schwächer wirken können.
Risiken des Dabbings

Die wichtigsten Risiken beim Konsum hochkonzentrierter Cannabisextrakte lassen sich in mehrere Kategorien einteilen.
Psychische Risiken
Sehr hohe THC-Mengen können intensive psychische Reaktionen auslösen, insbesondere bei Menschen mit entsprechender Vorbelastung.
Körperliche Reaktionen
Zu den möglichen körperlichen Reaktionen gehören Kreislaufprobleme, Übelkeit oder Schwindel.
Qualitätsprobleme
Bei nicht regulierten Produkten besteht ein erhöhtes Risiko durch Verunreinigungen oder Rückstände.
Technische Risiken
Einige Geräte arbeiten mit sehr hohen Temperaturen, was zusätzliche Unfallrisiken mit sich bringen kann.
Nails und Banger werden extrem heiß und bleiben es auch nach dem Gebrauch noch eine Weile. Bei klassischen Rigs kommt die offene Flamme des Brenners hinzu. Wichtig sind daher gut belüftete Räume, ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien und ein vollständiges Abkühlen, bevor das Gerät verstaut wird.
Für wen ist Dabbing nicht geeignet?
Aufgrund der hohen Wirkstoffkonzentration ist Dabbing insbesondere ungeeignet für:
- Einsteiger ohne Erfahrung mit Cannabis
- Menschen, die THC schlecht vertragen
- Personen, die bei starken Sorten zu Angst oder Paranoia neigen
- alle, die keinen Zugang zu geprüften, sauber hergestellten Konzentraten haben
Wer Cannabis ohne Verbrennung konsumieren möchte, ohne auf hochkonzentrierte Extrakte zurückzugreifen, findet in einem Kräuter-Vaporizer für Blüten eine deutlich besser dosierbare Alternative.
FAQ – Häufige Fragen zu Dabbing
Was ist Dabbing?
Dabbing ist eine Konsumform von Cannabis, bei der hochkonzentrierte Cannabisextrakte erhitzt und der entstehende Dampf inhaliert wird.
Warum ist Dabbing stärker als normales Cannabis?
Cannabisextrakte enthalten deutlich höhere Wirkstoffkonzentrationen als getrocknete Blüten, wodurch die Wirkung intensiver sein kann.
Welche Cannabisextrakte gibt es?
Zu den bekanntesten Formen zählen Wax, Shatter, Live Resin, Budder und Rosin.
Kann Dabbing die THC-Toleranz erhöhen?
Ja. Durch die hohe Wirkstoffkonzentration kann sich die Toleranz schneller entwickeln als beim Konsum von Blüten.
Fazit: Trend mit erhöhtem Risiko
Dabbing ist eine Konsumform mit besonders hoher Wirkstoffkonzentration.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- sehr hohe THC-Konzentrationen
- intensiver und schneller Wirkungseintritt
- mögliches Risiko für Überdosierung
- schnellere Toleranzentwicklung
- zusätzliche Qualitäts- und Sicherheitsrisiken
Besonders für unerfahrene Konsumenten kann diese Form der Wirkstoffaufnahme schwer einzuschätzen sein.
Wer sich mit Cannabis beschäftigt, sollte sich daher umfassend informieren und mögliche Risiken realistisch bewerten.
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