Das Trocknen von Cannabis ist nach der Ernte einer der wichtigsten Schritte für Qualität, Geschmack und Potenz. Genau hier kommen Dryfermbags ins Spiel. Sie helfen dir dabei, Cannabisblüten schonend zu trocknen, ohne dass Schimmel entsteht. Das Ergebnis: maximale Qualität, volles Aroma und eine gleichmäßige Trocknung.
Mit der richtigen Anwendung behält dein Cannabis nicht nur das volle Terpenprofil, sondern auch die Cannabinoide und damit seine Wirkung. Wie du mit Dryfermbags dein Weed richtig trocknest und aushärtest, erfährst du hier.
Was sind Dryfermbags und wie wendet man sie genau an?
Dryfermbags sind spezielle Beutel für den Trocknungsprozess von Cannabisblüten. Sie regulieren automatisch die Luftfeuchtigkeit und sorgen für eine gleichmäßige Trocknung ohne großen Aufwand.
Du gibst dein frisches Material direkt nach der Ernte in die Dryfermbags. Das spart Platz, Arbeit und reduziert das Schimmelrisiko deutlich. Während des Trocknens und Aushärtens bleibt dein Cannabis geschützt, und die Blüten behalten ihr Aroma und ihre Potenz.
Nach etwa ein bis zwei Wochen ist dein Cannabis trocken und bereit zur Weiterverarbeitung oder zum Fermentieren.

Welche Voraussetzungen muss man beim Cannabis richtig trocknen beachten?
Auch mit den besten Dryfermbags funktioniert das Trocknen nur, wenn Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit stimmen. Optimal sind 18–21 °C und etwa 60 % Luftfeuchtigkeit beim Trocknen von Cannabisblüten.
Ist die RLF zu hoch, steigt das Schimmelrisiko; ist sie zu niedrig, verlieren Terpene und Cannabinoide an Wirkung. Achte außerdem auf eine gute Luftzirkulation, um eine gleichmäßige Trocknung zu erreichen.
Vorbereitung – wichtige Schritte
Damit dein Cannabis gleichmäßig trocknet, sind diese Schritte wichtig:
- Ernte zum richtigen Zeitpunkt
- Grobe Blätter entfernen
- Blüten locker verteilen
- Einen sauberen, dunklen Trockenraum mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit schaffen
- Passende Dryfermbags-Größe auswählen
Diese Vorbereitung ist der Schlüssel für ein optimales Ergebnis beim Trocknen und Aushärten deiner Cannabisblüten.

Wie funktioniert der Trocknungsprozess mit den Dryfermbags?
Im Grunde ist der Trocknungsprozess mit den Dryfermbags sehr einfach: Du legst das frische Pflanzenmaterial in den Beutel (nach Anleitung des Herstellers), verschließt ihn luftdicht und lagerst ihn an einem dunklen Ort mit kontrollierter Temperatur und RLF.
Beim Trocknen entweicht die Feuchtigkeit langsam durch die Membran. Dein Cannabis bleibt dabei immer gut vor Licht und Sauerstoff geschützt. Wichtig beim Trocknen von Cannabis ist auch, dass die Bags nicht zu überfüllt werden. Pro Beutel sollte höchstens 50 g Cannabis enthalten sein. Einer perfekten Trocknung steht somit nichts mehr im Wege.
Cannabis trocknen mit Dryfermbags – welche Vorteile bietet diese Methode?
Das Trocknen von Cannabis mit den passenden Dryfermbags bietet dir zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise:
- Gleichmäßige Trocknung ohne Schimmelbildung
- Platzsparende Lagerung
- Weniger Geruch
- Minimaler Arbeitsaufwand
Bedenke, dass diese Methode aber nicht eine saubere Umgebung oder eine gute Vorbereitung ersetzt. Ist zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit zu hoch, dann ist es auch möglich, dass in den Dryfermbags Schimmel entsteht.
Worauf muss man beim Einsatz von Dryfermbags achten?
Wenn du dein Cannabis richtig trocknen willst, sind ein sauberes Arbeiten und ein wenig Geduld entscheidend. Dryfermbags machen vieles einfacher. Doch nur dann, wenn man sie auch richtig anwendet. Denke daran, den Beutel nicht zu voll zu füllen, denn die Blüten brauchen Platz, damit die Luft gleichmäßig zirkulieren kann. Gehe sicher, dass sich keine Feuchtigkeit bildet oder die Blüten zu schnell austrocknen. Die Luftfeuchtigkeit und Temperatur sollten möglichst konstant gehalten bleiben. Der Beutel sollte zudem nur geöffnet werden, wenn es auch wirklich nötig ist. Das Klima muss im Inneren immer stabil bleiben. Auch sollte ein sauberes Equipment angewendet werden. Wasche deine Hände, bevor du mit der Arbeit beginnst. Verunreinigungen und Schimmel können so vermieden werden. Diese Punkte sollten unbedingt beachtet werden, um ein gutes Ergebnis zu erhalten.

Gibt es Nachteile bei der Trocknung mit Dryferm?
Zwar bietet die Methode mit Dryfermbags einige Vorteile, jedoch gibt es auch Aspekte, die man beachten sollte. Bei unsachgemäßer Anwendung kann sich der Geschmack oder auch die Struktur schnell ins Negative verändern. Viele Nutzer haben zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass die Struktur dichter war bei falscher Anwendung, wodurch auch das Aroma leidet.
Zudem kann der Preis im Vergleich zum einfachen Lufttrocknen höher sein.
Wichtig: Nach dem Trocknen kommt noch das sogenannte „Curing“. Erst dann wird dein Cannabis richtig hochwertig. Dryfermbags helfen dir dabei, aber sie ersetzen diesen Schritt nicht.
Was bedeutet Curing?
Curing ist der letzte Schritt nach dem Trocknen deines Cannabis. Dabei reifen die Blüten langsam weiter. In dieser Zeit baut sich Chlorophyll ab, und der Geschmack wird milder. Auch das Aroma entwickelt sich intensiver. Die Blüten werden gleichmäßiger trocken und fühlen sich geschmeidig an. Dieser Prozess dauert meist mehrere Wochen. Erst nach dem Curing erhält dein Cannabis seine volle Qualität.
Wie lange dauert das Trocknen mit Dryfermbags?
Die Dauer der Trocknung hängt von mehreren unterschiedlichen Faktoren ab. So kommt es hier zum Beispiel auf das Material, die Menge oder auch die Umgebung an. Werden Dryfermbags zur Trocknung angewendet, dauert es in der Regel bis zu zwölf Tage. Anschließend wird sich das Gewicht nicht mehr wesentlich ändern.
Beim Cannabis richtig trocknen, empfiehlt es sich auch, wenn du beobachtest, wie sich die Blüten entwickeln. Ist das Material gleichmäßig trocken, ohne klebrige Stellen, dann bist du näher am Ziel. Eine zu kurze Trocknung kann genauso ungünstig sein wie eine zu lange.

Wie erkennst du, dass dein Cannabis richtig getrocknet ist?
Du kannst an mehreren einfachen Anzeichen erkennen, ob dein Cannabis richtig getrocknet ist. Die Blüten fühlen sich zum Beispiel trocken, aber nicht brüchig an. Versuche einen kleinen Stängel leicht zu biegen. Bricht er mit einem leisen Knacken, dann ist das bereits ein gutes Zeichen. Die äußere Schicht sollte fest, das Innere aber noch leicht elastisch sein. Wenn das Cannabis dann angenehm riecht und nicht muffig, dann bedeutet das, dass der Trocknungsprozess auch gelungen ist. Ein weiterer Hinweis ist das Gewicht. Wichtig zu wissen ist, dass Cannabis nach der Trocknung meistens rund 80 % seiner ursprünglichen Masse verliert.
Tipps zur Lagerung nach dem Trocknen
Nach der Trocknung sollte Cannabis richtig gelagert werden. Nur so bleiben Qualität und Aroma auch erhalten. Bewahre es am besten in luftdichten Glasbehältern auf. Suche einen kühlen und dunklen Ort zur Aufbewahrung aus. Eine direkte Sonneneinstrahlung sollte gemieden werden. Durch Licht und Wärme bauen sich die Wirkstoffe nämlich ab. Die Gläser können in den ersten Tagen kurz geöffnet werden, um Restfeuchtigkeit entweichen zu lassen. Danach reicht es aus, wenn du es nur ab und zu kontrollierst. Dein Cannabis kann so über Wochen hinweg frisch und wirkungsvoll bleiben.
